Berlin-Spandau

Wohnanlage Pulvermühle

Bauherr: GSW, Berlin
Architekten: Nalbach, Albers, Thonon, Schäfers, Hentschel & Oestreich, ENSS u.a., alle Berlin
Bauzeit: 1995 - 2000
BRI: 250.000 m³
Baukosten: 107 Mio. €
Leistungen H&P: Objektüberwachung des GU, Abnahmen GU
Fotos ©: Stefan Müller, Berlin
Im Norden der Stadt liegt eines der größten Stadtent­wick-lungsprojekte Berlins. Am Spandauer See entsteht die Wasserstadt Berlin-Oberhavel: zehn Quartiere am Ufer des von der Havel durchflossenen Gewässers. Alle Standorte waren ursprünglich militärische und industrielle Produktionsstätten. Der Standort des künftigen Wohnquartiers Pulvermühle befindet sich am südöstlichen Rand des Gebietes, in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadtteile Siemensstadt und Haselhorst. Schon seit dem 17. Jahrhundert stand hier eine Pulverfabrik. Die Entwicklungsmaßnahmen umfassen daher auch die De­kontamination und ökologische Konversion der Flächen mit Uferpark, Badestellen und Anlegern. Im Anschluß an die geschützten Ufer werden in naher Zukunft 1060 Wohnungen auf dem Gelände entstehen. Bauherr ist die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsbaugesell­schaft mbH (GSW), Berlin. Dreizehn Architekturbüros verwirklichen hier nach einem städtebaulichen Entwurf von Gernot und Johanne Nalbach in unterschiedlichen, dennoch eng aufeinanderabgestimmten, Bauobjekten das naturnahe Wohnen am See.