Schwerin

Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern

Bauherr: Norddeutscher Rundfunk, Hamburg
Architekten: Architekten Struhk + Partner, Braunschweig
Bauzeit: 1994 - 1998
BRI: 73.000 m³
Baukosten: 59 Mio. €
Leistungen H&P: Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung
Fotos ©: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Mit der Neuordnung der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkhoheit nach der Wende 1989 fiel der Sendebereich Mecklen­burg-Vorpommern unter die Zu­ständigkeit des Norddeutschen Rundfunks. In der Folge entstand auf dem Gelände des ehemaligen Bezirks­sen­ders Schwerin ein neues Landesfunkhaus. Die landschaft­lich reizvolle Lage des Grundstückes zwischen Fauler See und Schwe­riner See sowie der wertvolle Baumbestand waren Anlaß für ein ökologisch orientiertes Gebäude- und Freian­la­gen­konzept. Ein Schwerpunkt der Baumaß­nahmen war die umfangreiche Gestaltung des Außen­raums durch Landschafts- und Terrassengärten. Außerdem wur­de das Funkhaus über große Glasfassa­den und Übergangs­bereiche wie Terrassen und Balkonen baulich und at­mosphärisch zum Naturraum geöffnet. Das Gebäude selbst ist in Ausrichtung, Bauweise und Haustechnik energetisch optimiert. Mit der modernen funk- und fernsehtechnischen Ausstattung der Studios und der beispielhaften Arbeitsorganisation sollen richtungsweisende Impulse gesetzt werden. Es gilt das Prin­zip der durchschaubaren Arbeitswelt: offene und flexibel nutzbare Redaktionsbereiche mit Kombibüros und Multi­funk­tionsflächen für 250 Mitarbeiter.