Berlin

Erweiterung der Hauptverwaltung GSW

Bauherr: GSW, Berlin
Architekten: Sauerbruch Hutton Architekten, London/Berlin
Bauzeit: 1995 - 1999
BRI: 126.000 m³
Baukosten: 90 Mio. €
Leistungen H&P: Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung, Projektsteuerung
Fotos ©: Manuel Kubitza, Leverkusen
Neubau und Erweiterung eines bestehenden Bürohochhauses - an ihrem angestammten Firmensitz an der Kochstraße in Berlin-Kreuzberg hat die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsbaugesellschaft mbH (GSW) ein modernes Verwaltungszentrum errichtet. In einem Ensemble aus vier stark differenzierten Baukörpern entstanden auf insgesamt 30.000 qm Nutzfläche Büros - etwa die Hälfte fremdvermietet - Läden, Dienstleistungsgewerbe und öffentliche Flächen. Markante Stadtmarke der Baumaßnahmen ist die vollverglaste Hochhausscheibe: 95 Meter hoch, 17 Bürogeschosse und zwei Staffelgeschosse mit Technikeinrichtungen unter einem aufgeständerten textilen Flugdach. Besondere Plastizität erhält die Glashülle durch die doppelschalige Lüftungsfassade mit farbigen, individuell verstellbaren Sonnenschutzpaneelen. Den Sockel der Hochhausscheibe bildet ein dreigeschossiger, dem Straßenverlauf entsprechend leicht geschwungener Riegel aus schwarzer Keramik. Hier befinden sich neben Büros ein Buchladen, eine Sparkassenfiliale und das Infobüro der GSW. Auch im Rundling, der Pill-Box mit Wellblechfassade sowie im bestehenden, nun vollständig sanierten Hochhaus, sind Miet- und Eigenbüros untergebracht. Attraktion in der ehemaligen Kantine auf der Spitze des Altbaus ist das Restaurant.